Rick Astley

Rick Astley

„Es gibt nichts, was ich zu bereuen hätte.“

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Zur Person

04.05.2016, Berlin. Den meisten dürfte es ähnlich gehen wie uns vor Antritt des Interviews: Hört man den Namen Rick Astley, denkt man an poppigstes Radiofutter der Achtzigerjahre. Doch was steckt hinter diesem Mann, der mit 20 ein Superstar war, dann lange von der Bildfläch verschwand und nun, frisch 50 geworden, mit einem neuen Album auftaucht? Wir werden überrascht: Vor uns sitzt ein enorm gelassener, aufgeräumter Mensch, der sich als wandelndes Musiklexikon erweist, humanistische Grundprinzipien am Beispiel der Foo Fighters erklärt und interessante Argumente für das Mysterium des Erfolges anführt. Und der selbst mit seiner Mainstream-Vergangenheit dermaßen im Reinen ist, dass man nur achtungsvoll den Hut ziehen kann.

Herr Astley, haben Sie heute schon ein bisschen Eurotrash gehört?

Was ist denn Eurotrash?

So bezeichnete man schon damals diese betont radiofreundliche, gern überproduzierte, meist aus England stammende Musik, mit der Sie Ihre ersten Erfolge feierten.

Ah, verstehe. Aber bedeutet das nicht, dass sie eigentlich nur zum Wegwerfen taugt?

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