Ulrich Tukur

Ulrich Tukur

„Wenn man immer nur rast, verliert man sich.“

Fotos:
  • Jonas Holthaus
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Zur Person

23.08.2016, Berlin. Es ist ein Raum wie für Diven gemacht, die Greta-Garbo-Suite im altehrwürdigen Hotel Savoy. Die Sessel und Vorhänge lachsrosa, das ausladende Bett von elfenbeinfarbenen Marmorsäulen eingerahmt. Wie aus der Zeit gefallen scheint auch die Begegnung mit Ulrich Tukur. Mag sein, dass es an seinen Filmrollen liegt, die oft in den Dreißiger- bis Vierzigerjahren verortet sind. Oder daran, dass der Schauspieler sich im Heute nur wenig beheimatet fühlt. Obwohl er nach vielen Interviews gesteht, hundemüde zu sein, entfaltet sich das Gespräch wie von selbst. Und wer den Glauben an die Liebe verloren hat, darf wieder hoffen: Ulrich Tukur erzählt eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte. Seine eigene.

Herr Tukur, haben Sie heute schon geduscht?

Ja, das habe ich. Ich stand in einer Badewanne, der Duschkopf wackelte, und der Duschvorhang ist ständig an der Haut hängen geblieben. Es war also ein sehr schräges Duschen heute Morgen.

Warum antworten Sie darauf?

Weil Sie mich gefragt haben.

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