Smudo

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„Ich will die schöne, alte, freie, liberale Welt zurück.“

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Zur Person

12. März 2018, Hamburg. Eigentlich sollte das Interview mit Smudo bei einem persönlichen Treffen in Hamburg stattfinden. Der Rapper der Fantastischen Vier lebt seit 22 Jahren in der Hansestadt. Doch wenige Tage vor dem anvisierten Termin feiert Smudo seinen 50. Geburtstag und fährt mit seiner Familie spontan in den Urlaub. Für das Interview meldet er sich telefonisch. Während des Gesprächs sitzt er mit einem kalten Getränk am Pool, bestellt sich zwischendurch etwas zu essen und wird mehrfach von seinen Kindern unterbrochen, die vor ihm im Wasser plantschen. Nahe liegen da zunächst Themen wie Familie und das Älterwerden, später wird es dann politisch.

Smudo, Sie haben in der Hörspielreihe „Die drei Fragezeichen Kids“ mal den Zeitmaschinenerfinder John Smith gesprochen. Wenn Sie wirklich eine Zeitmaschine hätten, wohin würden Sie reisen?

Vor 30 Jahren wäre meine Antwort klar gewesen: Ins New York der 70er-Jahre, in die Bronx, um bei der Geburtsstunde des HipHop dabei zu sein. Ich hatte sehr romantische Vorstellungen von dieser Zeit.

Heute nicht mehr?

Neben der von mir cool gefundenen Urban-Block-Party-Atmosphäre bestand die Realität leider auch aus Armut, Kriminalität, und zerstörten Wohnblocks.

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