Heike Makatsch

Heike Makatsch

„Ich unterteile die Welt nicht in Männer und Frauen.“

Autor:
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  • Kai Müller
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Zur Person

15.06.2015, Berlin. Es ist ein empörend kühler Junitag, doch Heike Makatsch gibt ein Bild der Lebensfreude ab. Splitterndes Rosa auf den Fingernägeln, ein weites Blau in den Augen und ein Lächeln, das zum Pferdestehlen und Pferdeessen gleichzeitig einlädt. Die Schauspielerin macht einen wachen, neugierigen Eindruck, während sie in ihrem schwarzen Kaffee rührt und einen erwartungsvoll anschaut. Die Versuchung ist zu groß, um sie ungenutzt zu lassen. Und gleich beim dunkelsten aller Themen anzufangen.

Frau Makatsch, wir würden uns mit Ihnen gerne ein bisschen über den Tod unterhalten.

Heike Makatsch: Oh Gott, darauf war ich jetzt nicht vorbereitet!

Hatten Sie mal eine morbide Phase in Ihrer Jugend?

Nein, nie. Jetzt nicht und erst recht nicht in meiner Jugend. Natürlich kam mir das Leben nicht selten schwer oder traurig vor, oder ich hatte das Gefühl, dass gerade nichts rund läuft. Aber eigentlich war ich jeden Tag glücklich, auf der Welt zu sein.

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